
Greed® MK2 Basic – Entry Gaming PC mit AMD Ryzen 5 4600G + Radeon Vega 7 – Ultra Schneller RGB Computer + 4K Raytracing Rechner mit 4,2 GHZ – 16 GB DDR4 RAM – 512 GB SSD – WLAN + W11 Pro






Price: 599,00€
(as of Aug 07, 2026 08:46:47 UTC – Details)
Greed® MK2 Basic im Detail: Der kompakte Einstieg in die PC-Gaming-Welt mit AMD Ryzen 5 4600G
Der Markt für Einsteiger-Gaming-PCs ist hart umkämpft. Käufer stehen oft vor der Wahl zwischen selbst zusammengebauten Systemen, die technisches Know-how erfordern, und fertigen Komplettlösungen, die oft an der einen oder anderen Ecke sparen. Mit dem Greed® MK2 Basic positioniert der österreichische Systemintegrator Greed ein System, das genau diese Lücke schließen will: Ein „Plug-and-Play“-Gerät, das mit einer soliden Hardwarebasis, einem ansprechenden Design und dem Versprechen hoher Verarbeitungsqualität direkt aus der Box spielbereit sein soll. Wir haben uns die Spezifikationen, das Konzept und die Zielsetzung dieses „Entry Gaming PC“ basierend auf den Herstellervorgaben genauer angesehen.
Philosophie und Fertigung: „MADE in Austria“ als Qualitätsmerkmal
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal der Marke Greed ist der Produktionsstandort. Der Hersteller betont ausdrücklich, dass der MK2 Basic mit „größter Sorgfalt von unserem Team aus erfahrenen IT-Experten in Österreich gebaut“ wird. In einer Branche, die zunehmend auf Massenfertigung im Fernost-Raum setzt, ist die Betonung der händischen Montage und der individuellen Qualitätsprüfung jedes einzelnen Systems ein starkes Signal an den Käufer. Es geht hier nicht nur um das Zusammenschrauben von Komponenten, sondern um Kabelmanagement, thermische Optimierung im Gehäuse und einen finalen Belastungstest, bevor das Gerät das Werk verlässt.
Diese Herangehensweise wird durch eine dreijährige Garantie untermauert. Für ein Einsteigergerät ist dies ein überdurchschnittliches Versprechen, das das Vertrauen des Herstellers in die verbaute Qualität und die eigene Montagekompetenz widerspiegelt. Der Käufer erwirbt nicht nur Hardware, sondern auch die Dienstleistung der professionellen Systemintegration und langfristigen Absicherung.
Das Herzstück: AMD Ryzen 5 4600G und die Vega 7 Grafik
Das technische Fundament des MK2 Basic bildet der AMD Ryzen 5 4600G. Hierbei handelt es sich um einen Prozessor der „Renoir“-Generation (Zen 2 Architektur), der als APU (Accelerated Processing Unit) konzipiert ist. Das Besondere: Er vereint sechs leistungsstarke CPU-Kerne mit 12 Threads und eine integrierte Grafikeinheit auf einem Die. Mit einer Basis-Taktung von 3,7 GHz und einem Boost von bis zu 4,2 GHz bietet der Sechskerner eine Rechenleistung, die weit über reine Office-Anwendungen hinausgeht. Für kompetitives Gaming (z. B. CS2, Valorant, League of Legends, Fortnite) sind die hohen Single-Core-Taktungen und die sechs Kerne ideal, da diese Titel oft stark von der CPU-Leistung profitieren.
Die Grafikausgabe übernimmt die AMD Radeon Vega 7 (7 Compute Units, ca. 1900 MHz). Hierbei handelt es sich um eine integrierte Grafiklösung (iGPU), die den Systemspeicher (RAM) als Videospeicher nutzt. Der Titel des Produkts wirbt mit „4K Raytracing Rechner“. Hierbei ist differenziert zu betrachten: Die Vega 7 ist in der Lage, 4K-Videowiedergabe und Desktop-Anwendungen in 4K-Auflösung flüssig darzustellen. Auch ältere oder weniger anspruchsvolle Titel können in 4K spielbar sein. Echtzeit-Raytracing wird von der Vega-Architektur jedoch nicht hardwareseitig unterstützt (keine Raytracing-Cores). In modernen AAA-Titeln mit Raytracing-Effekten wird die iGPU an ihre Grenzen stoßen. Die Stärke liegt klar in der Kombination aus hoher CPU-Leistung und einer iGPU, die für Esports-Titel und Multimedia in 4K absolut ausreichend dimensioniert ist – und das ohne den Aufpreis und den Stromverbrauch einer dedizierten Grafikkarte.
Speicherarchitektur: Dual-Channel als Performance-Hebel
Ein kritischer Faktor bei Systemen mit integrierter Grafik ist der Arbeitsspeicher. Da die Vega 7 keinen eigenen VRAM besitzt, greift sie auf den 16 GB DDR4 RAM zu. Die Bandbreite dieses Speichers bestimmt direkt die Framerate in Spielen. Der Hersteller gibt „16 GB DDR4“ an. Für die Performance der Vega 7 ist essenziell, dass diese 16 GB im Dual-Channel-Modus verbaut sind (also 2x 8 GB Riegel). Single-Channel-Betrieb würde die Grafikleistung drastisch drosseln. Angesichts der Betonung auf „Erfahrene IT-Experten“ und „höchste Qualität“ ist davon auszugehen, dass Greed hier konsequent auf Dual-Channel-Kits setzt, um das Potenzial der APU voll auszuschöpfen. 16 GB sind zudem der aktuelle Sweet Spot für Gaming und Multitasking; 8 GB wären 2024 für ein flüssiges Erlebnis zu knapp bemessen.
Speicher und Systemstart: NVMe-SSD als Standard
Als Massenspeicher dient eine 512 GB SSD. Der Produkttext spricht von „blitzschnell spielen“, was auf eine NVMe-M.2-SSD über das PCIe-Protokoll hindeutet (im Gegensatz zu langsameren SATA-SSDs). 512 GB sind für ein Einsteigersystem ein solider Kompromiss. Das Betriebssystem (Windows 11 Pro) und Treiber belegen ca. 50–80 GB. Für eine Handvoll moderner AAA-Spiele (oft 80–150 GB pro Titel) wird der Platz jedoch schnell knapp. Positiv hervorzuheben ist, dass das System keine mechanische Festplatte (HDD) mehr verbaut. Dies garantiert kurze Bootzeiten, leises Verhalten und hohe Systemreaktionsfähigkeit. Eine nachträgliche Aufrüstung über einen freien M.2-Slot oder einen 2,5-Zoll-Schacht im Gehäuse ist bei dieser Bauform in der Regel problemlos möglich und für Enthusiasten ein gängiger Upgrade-Pfad.
Gehäuse, Kühlung und Netzteil: Leise und RGB
„Design trifft auf Kraft“ – so beschreibt der Hersteller das Äußere. Der MK2 Basic setzt auf ein Gehäuse mit RGB-Beleuchtung und seitlichem Sichtfenster (Tempered Glass), um die verbauten Komponenten und die Beleuchtung in Szene zu setzen. Für Einsteiger, die oft keinen separaten Monitor mit RGB-Sync oder aufwendiges Cable-Management betreiben wollen, bietet das Gehäuse eine „fertige“ Ästhetik: Futuristische Atmosphäre per Knopfdruck oder Software-Steuerung.
Thermisch muss der Ryzen 5 4600G (TDP 65W) und die unter Last arbeitende iGPU gekühlt werden. Der Hersteller verbaut eine „integrierte Silent Kühlung“. Bei einer 65-W-APU ist ein hochwertiger Tower-Luftkühler (120mm oder 140mm) absolut ausreichend, um die CPU auch unter Dauerlast (Gaming, Rendering) im leisen Bereich zu halten. Da keine dedizierte Grafikkarte mit eigenem, oft lauterem Kühler verbaut ist, hat das System thermisch einen inhärenten Vorteil: Es entsteht weniger Abwärme im Gehäuseinneren, was die Lebensdauer der Komponenten (SSD, Mainboard, Netzteil) begünstigt.
Die Stromversorgung übernimmt ein 550W Netzteil (PSU). Für ein System ohne dedizierte GPU (Gesamtleistungsaufnahme unter Last ca. 100–150W) ist dies mehr als großzügig dimensioniert. Es läuft im effizienten Lastbereich (ca. 20–30% Auslastung), was Effizienz und Lautlosigkeit fördert. Gleichzeitig bietet es massives Upgrade-Potenzial: Soll der Nutzer später eine Mittelklasse-Grafikkarte (z. B. RTX 4060, RX 7600) nachrüsten, reicht das Netzteil problemlos aus, ohne getauscht werden zu müssen. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Billig-Netzteilen mit 300–400W, die oft bei Upgrades zum Flaschenhals werden.
Konnektivität und Software: Fertig für den Alltag
Moderne Konnektivität wird über WLAN (vermutlich WiFi 5 oder 6 via M.2-Karte auf dem Mainboard) und kabelgebundenes LAN sichergestellt. Für einen Gaming-PC ist LAN weiterhin Goldstandard (Latenz, Stabilität), WLAN bietet jedoch Flexibilität bei der Aufstellung. Anschlüsse für Peripherie (USB 3.0/3.1/3.2 Gen 1 an Front und Rear, Audio, Video-Ausgänge HDMI/DisplayPort für Multi-Monitor-Setups) sind Standard moderner Mainboards (Chipsatz B550 oder A520), die hier verbaut sein dürften.
Ein großer Vorzug für die Zielgruppe (Einsteiger, Umsteiger von Konsole) ist der Plug-and-Play-Ansatz. Windows 11 Pro ist vorinstalliert, aktiviert und treiberseitig eingerichtet. Kein BIOS-Update, keine Treibersuche, keine Partitionierung. Der Käufer schließt Strom, Monitor, Maus und Tastatur an und ist innerhalb von Minuten auf dem Desktop. Die „Pro“-Version bietet gegenüber „Home“ Vorteile wie BitLocker-Verschlüsselung, Hyper-V Virtualisierung und Gruppenrichtlinien – Features, die für Power-User oder kleine Unternehmen relevant sind, aber auch dem Privatanwender Sicherheit bieten.
Zielgruppenanalyse und Einordnung
Der Greed MK2 Basic ist kein High-End-Gaming-PC für Cyberpunk 2077 in 4K Ultra mit Raytracing. Er ist auch keine Workstation für 3D-Rendering oder Videobearbeitung (dafür fehlen dedizierte GPU-Kerne und VRAM). Er ist präzise positioniert als:
- Einsteiger-Gaming-PC: Perfekt für Esports (LoL, CS2, Valorant, Dota 2, Rocket League) in 1080p High/Ultra mit hohen Framerates (100–144+ FPS).
- Multimedia- / Home-Office-Hybrid: Die 6 Kerne / 12 Threads und 16 GB RAM machen ihn zum extrem flotten Office-Rechner, der 4K-Video-Playback und Multitasking (30 Browser-Tabs, Discord, Spotify, Office) mühelos bewältigt.
- Upgrade-Plattform: Der AM4-Sockel (auch wenn EOL) bietet noch Upgrade-Pfade auf 8-Kerner (5700G/5700X/5800X3D – je nach BIOS-Support des Boards). Das 550W-Netzteil und der freie PCIe-x16-Slot laden zum späteren Einbau einer dedizierten GPU ein, wodurch der PC zum Mid-Range-Gaming-System mutiert.
- „Konsole-Alternative“: Kleines Formfactor (Midi-Tower), leise, RGB, fertig konfiguriert.
Kritische Würdigung der Marketing-Begriffe
Der Produkttitel und die Beschreibung nutzen starke Marketing-Begriffe. Eine Einordnung:
- „Ultra Schneller RGB Computer“: Subjektiv. „Ultra schnell“ trifft auf die CPU-Leistung im Kontext Einstieg zu. RGB ist Geschmackssache, aber professionell umgesetzt.
- „4K Raytracing Rechner“: Technisch irreführend / Überzogen. Wie oben analysiert: 4K Desktop/Video = Ja. 4K Gaming = Nur bei sehr alten/leichten Titeln. Raytracing = Nein (keine HW-Unterstützung Vega 7). Käufer sollten diese Erwartung nicht haben.
- „Gaming Turbo Booster Desktop“: Marketing-Begriff für den fertigen, optimierten Systemzustand (Treiber, Windows-Tweaks, XMP/DOCP aktiviert).
Fazit: Solides Handwerk mit Upgrade-Potenzial
Der Greed® MK2 Basic ist ein ehrliches, handwerklich gut gemachtes Einsteigersystem. Seine Stärke liegt nicht in einer einzelnen „Wunder-Komponente“, sondern in der Systembalance: Der Ryzen 5 4600G ist für den Preis kaum zu schlagen, wenn man CPU- und iGPU-Leistung kombiniert betrachtet. Die 16 GB DDR4 (hoffentlich Dual Channel), die schnelle NVMe-SSD und das überdimensionierte, leise 550W-Netzteil in einem sauber verkabelten, österreichischen Qualitäts-Gehäuse mit 3 Jahren Garantie bilden ein Paket, das man so kaum günstiger selbst bauen kann – schon gar nicht mit Win 11 Pro Lizenz und Arbeitszeit.
Für wen lohnt sich der Kauf?
- Eltern, die ihrem Kind einen robusten, aufrüstbaren ersten PC schenken wollen (Esports + Schule).
- Umsteiger von Konsole, die PC-Gaming ohne Bastelstress erleben wollen.
- Büros / Homeoffice, die einen leisen, starken 4K-fähigen Arbeitsrechner suchen, der abends auch mal zocken kann.
Für wen nicht?
- Käufer, die aktuelles AAA-Gaming in hohen Details (Alan Wake 2, Cyberpunk, Warzone 2.0 in 1440p/4K) erwarten – hier führt an einer dedizierten GPU (MK5 Serie oder Eigenbau mit RTX 4060/4070) kein Weg vorbei.
- Puristen, die „Raytracing“ auf der Verpackung wörtlich nehmen.
Zusammenfassend bietet der Greed MK2 Basic sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die definierte Einstiegsklasse, gepaart mit der Sicherheit österreichischer Fertigungsqualität und einer Garantie, die Vertrauen schafft. Ein solides Fundament, das mit einer späteren Grafikkarte zum ausgewachsenen Gaming-PC heranwachsen kann.