
Greed® Ultra V2 PC mit Intel Core i7 12700 – Schneller Rechner – Computer für Büro & Home Office mit 5,2 GHZ – 16GB RAM/Arbeitsspeicher – 1TB SSD + 1TB HDD – DVD+RW – USB 3.1 – WLAN, inkl Win 11 Pro






Price: 899,00€
(as of Aug 06, 2026 19:01:29 UTC – Details)
Greed® Ultra V2 im Test: Der österreichische Allrounder für Büro & Home Office mit Intel Core i7-Power
In einer Zeit, in der hybride Arbeitsmodelle zur Norm geworden sind, steigen die Anforderungen an die heimische und bürointerne IT-Infrastruktur stetig. Es reicht nicht mehr, einfach nur „einen Computer“ zu besitzen – gefragt sind Systeme, die zuverlässig, performant und sofort einsatzbereit sind, ohne dass der Nutzer tief in die Materie der Treiberinstallation oder BIOS-Konfiguration eintauchen muss. Genau hier setzt der Greed® Ultra V2 PC an. Als „Schneller Rechner“ für Büro & Home Office beworben, verspricht das System mit einem Intel Core i7-12700, 5,2 GHz Turbo-Takt, einem hybriden Speicherkonzept (1 TB SSD + 1 TB HDD) und vorinstalliertem Windows 11 Pro eine „Plug & Play“-Lösung der Extraklasse. Wir haben uns die technischen Spezifikationen, das Konzept der „Made in Austria“-Fertigung und die Zielgruppenausrichtung dieses Systems detailliert angesehen.
Das Herzstück: Intel Core i7 der 12. Generation – Hybrid-Architektur für den Alltag
Das zentrale Verkaufsargument dieses Systems ist der Prozessor. Der verbaute Intel Core i7-12700 gehört zur Alder-Lake-Generation und markiert einen signifikanten Technologiesprung gegenüber den Vorgängergenerationen. Anders als klassische CPUs setzt Intel hier auf eine hybride Architektur, die aus 8 Performance-Kernen (P-Cores) und 4 Effizienz-Kernen (E-Cores) besteht – insgesamt also 12 Kerne, die 20 Threads verarbeiten können.
Für den Büro- und Home-Office-Einsatz ist diese Architektur ein entscheidender Vorteil. Die P-Cores takten im Turbomodus auf die im Titel genannten 5,2 GHz und übernehmen rechenintensive Einzelthread-Aufgaben: das flüssige Rendern komplexer Excel-Tabellen mit tausenden Zeilen, das schnelle Öffnen großer PDF-Dokumente oder das Kompilieren von Code. Die E-Cores hingegen arbeiten im Hintergrund energiesparend und übernehmen parallele Lasten wie Systemupdates, Antiviren-Scans, Cloud-Synchronisationen (OneDrive, Dropbox) oder das Streaming von Videokonferenzen via Teams/Zoom, ohne die Hauptleistung zu beeinträchtigen.
Im Gegensatz zu reinen Gaming-Systemen, die oft auf maximalem Single-Core-Takt bei hoher Hitzeentwicklung ausgelegt sind, bietet der i7-12700 hier eine ausgewogene Performance-per-Watt-Ratio. Für den Dauereinsatz im Büro – oft 8 bis 10 Stunden am Stück – ist die Effizienz der E-Cores ein Garant für geringere Stromkosten und weniger Abwärme, was sich positiv auf die Lebensdauer der Komponenten und die Raumtemperatur auswirkt.
Speicherkonzept: Die perfekte Symbiose aus Geschwindigkeit und Kapazität
Ein häufiges Ärgernis bei Fertig-PCs ist die Entscheidung zwischen schneller, aber kleiner SSD oder großer, aber langsamer HDD. Der Greed Ultra V2 löst diesen Konflikt durch ein Dual-Drive-Setup, das Best Practice im professionellen Umfeld ist:
- 1 TB M.2 NVMe SSD (Primärlaufwerk): Hier residieren das Betriebssystem (Windows 11 Pro), alle Anwendungen und aktuelle Projektdateien. NVMe-Technologie ermöglicht Lese-/Schreibgeschwindigkeiten, die SATA-SSDs um ein Vielfaches überlegen sind. Der praktische Nutzen: Kaltstarts in unter 15 Sekunden, nahezu verzögerungsfreies Starten von Office-Programmen (Word, Excel, Outlook) und eine generell „knackige“ Systemreaktion.
- 1 TB HDD (Sekundärlaufwerk / Datenlager): Mechanische Festplatten sind nach wie vor unschlagbar, wenn es um reinen Speicherplatz pro Euro geht. Dieses Laufwerk eignet sich ideal für die langfristige Archivierung: Jahre alte E-Mail-Archive (PST-Dateien), Foto- und Videoarchive, Backups oder ISO-Images. Die Trennung von System- und Datenlaufwerk hat zudem einen sicherheitsrelevanten Vorteil: Fällt das Systemlaufwerk aus oder muss Windows neu aufgesetzt werden, bleiben die Nutzerdaten auf der HDD unberührt.
Mit 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher ist das System für klassische Office-Anwendungen, Multitasking mit 20+ Browser-Tabs, virtuellen Maschinen (z. B. für Testumgebungen) oder leichtes Bildbearbeiten (Photoshop, Canva) sehr gut dimensioniert. Ein Upgrade auf 32 GB ist über freie Slots (abhängig vom Mainboard-Layout) meist problemlos nachrüstbar, falls der Bedarf steigt.
Konnektivität & Legacy-Support: Anschlüsse für die reale Welt
Ein moderner Office-PC muss sich in bestehende IT-Landschaften einfügen. Der Ultra V2 bietet hier eine solide Ausstattung:
- USB 3.1 (Gen 1 / 5 Gbit/s): Ausreichend schnell für externe SSDs, Dockingstationen oder schnelle Datensicherungen auf USB-Sticks.
- WLAN & Bluetooth: Essentiell für flexible Arbeitsplatzgestaltung im Home Office (kein Kabelsalat zum Router) und die Anbindung von Peripherie (Tastatur, Maus, Headsets).
- DVD+RW Brenner: Ein Feature, das in der „Nicht zu verwechseln mit“-Liste des Herstellers explizit nicht als selbstverständlich gilt, aber im Geschäftsalltag oft unverzichtbar bleibt. Ob Auslesen alter Archiv-CDs, Brennen von Steuererklärungen für das Finanzamt, Installation alter Software von Datenträger oder Erstellung von Patienten-CDs in Arztpraxen – das optische Laufwerk schließt eine Lücke, die viele moderne Mini-PCs oder Laptops reißen.
- Video-Ausgänge: Über die Grafikausgänge des Mainboards (i.d.R. HDMI, DisplayPort, teils VGA/DVI je nach Board) lassen sich zwei Monitore direkt anschließen. Dual-Monitor-Setups sind der Standard für Produktivitätsarbeit (Code auf dem einen, Browser auf dem anderen; Excel links, E-Mail rechts).
„Made in Austria“: Fertigungsqualität, Garantie & Serviceverständnis
Der Hersteller Greed hebt den Standort Österreich als Qualitätsmerkmal hervor. Was bedeutet das konkret für den Käufer?
Es handelt sich nicht um eine anonyme Massenfertigung aus Fernost, bei der Komponenten einfach nur in ein Gehäuse geschraubt werden. „Made in Austria“ impliziert hier einen Prozess der Komponentenselektion, Validierung und Konfiguration durch ein lokales IT-Expertenteam.
Drei Aspekte stechen hervor:
- Komponentenabstimmung (Binning/Matching): Netzteil, Kühler, Mainboard und RAM werden nicht wahllos kombiniert, sondern auf Spannungsstabilität, thermisches Verhalten und Kompatibilität geprüft. Das verhindert typische „Montagsgeräte“-Probleme wie instabile RAM-Taktungen oder zu schwache Netzteile, die unter Last abschalten.
- 3 Jahre Herstellergarantie („Sorgenfreies Arbeiten“): Das ist ein starkes Statement. Der gesetzliche Standard in der EU beträgt 2 Jahre (Gewährleistung), wobei die Beweislastumkehr nach 6 Monaten oft zu Diskussionen führt. Eine freiwillige Herstellergarantie von 36 Monaten signalisiert hohes Vertrauen in die verbaute Hardware und minimiert das Risiko für den Käufer auf null. Im Schadensfall gibt es einen direkten Ansprechpartner in Österreich, keine Hotlines im Ausland.
- „Einschalten und sofort loslegen“ (Out-of-the-Box-Experience): Das vorinstallierte Windows 11 Pro (64 Bit) ist kein generisches Image, sondern vom Greed-Team konfiguriert: Alle Mainboard-Treiber (Chipsatz, LAN, Audio, USB-Controller), GPU-Treiber (iGPU UHD 770), Peripherie-Treiber und Sicherheitsupdates sind bereits eingespielt. Bloatware (vorinstallierte Testversionen, Spiele, Werbe-Apps) wird nach Herstellerangaben vermieden. Für KMUs, Freiberufler oder Behörden, die keine eigene IT-Abteilung haben, spart dies Stunden an Einrichtungszeit und potenziellen Fehlern.
Thermik & Akustik: „Flüsterleise“ als Produktivitätsfaktor
Der Hersteller wirbt explusiv mit „Flüsterleiser Kühlung“ dank „leiser i7 20-Thread CPU Kühler“ und „Silent Netzteil“. In der Praxis ist dies für Büroumgebungen kritisch. Ein lauter Lüfter, der bei jeder Excel-Berechnung anspringt (typisch für Boxed-Kühler oder billige Gehäuselüfter), stört die Konzentration und wirkt in Videokonferenzen unprofessionell (Mikrofon nimmt Lüftergeräusch auf).
Der Einsatz eines Tower-Kühlers mit großem Lüfter (120mm/140mm) statt des Intel-Boxed-Kühlers ermöglicht niedrigere Drehzahlen bei gleicher Kühlleistung. Gepaart mit einem Netzteil, das über einen temperaturgesteuerten Lüfter (oder 0-dB-Modus bei Last < 20%) verfügt, bleibt das System im Leerlauf und bei typischer Office-Last (Last < 15-20%) akustisch nahezu unsichtbar. Erst bei anhaltender Volllast (Rendering, Kompilieren, schwere Berechnungen) wird der Luftstrom hörbar, bleibt aber dank hochwertiger Lager (Fluid Dynamic Bearing) frequenzarm und nicht störend.
Zielgruppenanalyse: Für wen ist der Ultra V2 die richtige Wahl?
Basierend auf der Spezifikation und der Ausrichtung des Herstellers („Office Systeme“, „Homeoffice“, „Schule“, „Business“, „Kinder/Jugendliche/Schüler“) lassen sich klare Zielprofile definieren:
- KMUs & Selbstständige: Suchen eine steuerlich absetzbare, sofort betriebsbereite Arbeitsstation mit 3 Jahren Garantie und Windows 11 Pro (BitLocker, Remote Desktop, Domänenbeitritt, Group Policies). Keine Zeit für PC-Bau, kein Budget für teure Managed-Service-Verträge für Hardware.
- Home-Office-Arbeitnehmer: Benötigen einen separaten, leistungsstarken Rechner für die Arbeit, der privat nicht genutzt wird (Datenschutz/Trennung). WLAN erlaubt Aufstellung im Arbeitszimmer ohne LAN-Kabelverlegung.
- Bildungseinrichtungen / Schüler / Studenten: Ein robustes System für Lernplattformen, Office 365, Recherche, Programmieren (Python, Java, C# in der Schule/Uni) und gelegentlichem Medienkonsum. Der DVD-Brenner ist für Lernsoftware auf Datenträger noch relevant. Die 1 TB HDD schluckt alle Schulprojekte bis zum Abitur.
- „Silver Surfer“ / Technik-affine Senioren: Ein System, das einfach funktioniert. Keine Treiberprobleme, keine Update-Orgien beim ersten Start, große Beschriftung der Anschlüsse (oft farbcodiert am I/O-Shield), lokale Ansprechpartner bei Fragen.
Abgrenzung: Was der Ultra V2 nicht ist (und nicht sein will)
Die „Nicht zu verwechseln mit“-Liste des Herstellers ist aufschlussreich und verhindert Fehlkäufe:
- Kein Gaming-PC: Es fehlt eine dedizierte Grafikkarte (RTX 3060/4060 etc.). Die Intel UHD Graphics 770 reicht für 4K-Videowiedergabe, Dual-Monitor-Betrieb und Casual Games (Minecraft, League of Legends auf niedrigen Settings), versagt aber bei AAA-Titeln, 3D-Rendering (Blender, CAD) oder KI-Training.
- Kein All-in-One / Mini-PC: Es ist ein klassischer Tower (Midi-Tower). Er bietet Erweiterbarkeit (PCIe-Slots für spätere GPU, Soundkarte, Capture-Card, zusätzliche USB-Karten, WLAN-Karte mit besseren Antennen), simple Wartbarkeit (Staubfilter reinigen, RAM tauschen, weitere HDDs einbauen) und Standard-ATX-Komponenten für Reparaturen.
- Kein Laptop: Keine Mobilität, kein Akku, kein integrierter Bildschirm/Tastatur. Dafür stationäre Leistung, bessere Kühlung, größere Speicher, einfachere Reparierbarkeit.
Kritische Betrachtung & Upgrade-Pfade
Kein System ist perfekt für alle Ewigkeit. Potenzielle Käufer sollten folgende Punkte im Hinterkopf behalten:
- Grafik-Upgrade: Das Netzteil (Herstellerangabe „Silent Netzteil“, oft 400W-500W Bronze/Gold in dieser Klasse) muss über die nötigen PCIe-Stromanschlüsse (6+2 Pin) und ausreichend Reserven auf der 12V-Schiene verfügen, falls später eine dedizierte GPU (z. B. RTX 4060 / 4070) nachgerüstet werden soll. Ein Blick in das Datenblatt des verbauten NTs vor Kauf ist ratsam, falls dies geplant ist.
- RAM-Geschwindigkeit: DDR4-3200 ist Standard. Der i7-12700 unterstützt offiziell bis DDR4-3200 / DDR5-4800. Schnellerer RAM bringt im Office-Betrieb marginalen Nutzen, XMP-Profile sollten im BIOS aktiviert sein (Greed macht dies usually).
- Gehäuse-Luftführung: Bei geschlossenen Frontblenden (Design-Gehäuse) kann die GPU-Temperatur bei Nachrüstung einer Grafikkarte steigen. Ein Gehäuse mit Mesh-Front ist für thermische Performance vorzuziehen.
Fazit: Solides Handwerk statt Marketing-Hype
Der Greed® Ultra V2 PC mit Intel Core i7-12700 ist kein Lifestyle-Produkt und kein Benchmark-Rekordhalter. Er ist ein Werkzeug. Ein präzise gefertigtes, in Österreich konfiguriertes Werkzeug für Menschen, die arbeiten wollen, statt Computer zu administrieren.
Die Stärken liegen in der kohlenstofffreien Inbetriebnahme (Windows 11 Pro + Treiber + Office fertig), der risikominimierenden 3-Jahres-Garantie, der durchdachten Speicherarchitektur (SSD für Speed, HDD für Masse) und der akustischen Zurückhaltung im Dauerbetrieb. Der Intel i7-12700 liefert hierbei eine Performance, die den typischen Office-Arbeitsplatz für die nächsten 5-7 Jahre souverän bedient – von komplexen Kalkulationen bis zu parallelen Videokonferenzen.
Für Unternehmen, Freiberufler, Behörden und anspruchsvolle Privatanwender, die Wert auf lokalen Support, Erweiterbarkeit, Legacy-Anschlüsse (DVD, viele USB-Ports) und sofortige Produktivität legen, stellt der Ultra V2 eine der rundesten Komplettlösungen im aktuellen Markt dar. Er beweist, dass „Made in Austria“ im PC-Bau noch immer für „Sorgfalt statt Stückzahl“ steht.