Komplett PC Intel i7 Allround/Multimedia Computer mit 3 Jahren Garantie! – Core i7® 4770 8 Threads, 3.90 GHz – 16 GB – 256 GB SSD + 500GB – USB 3.0 – Win11 Pro – 24″ Full-HD – Tastatur+Maus #6749

Komplett PC Intel i7 Allround/Multimedia Computer mit 3 Jahren Garantie! – Core i7® 4770 8 Threads, 3.90 GHz – 16 GB – 256 GB SSD + 500GB – USB 3.0 – Win11 Pro – 24″ Full-HD – Tastatur+Maus #6749

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Price: 349,00€
(as of Aug 06, 2026 17:23:09 UTC – Details)

Komplett-PC im Test: Der shinobee Intel Core i7-4770 Allrounder (#6749) – Eine detaillierte Analyse der Hardware, Ausstattung und Garantieleistung

Der Markt für Komplett-Systeme ist unübersichtlich. Oft locken günstige Preise, doch beim genaueren Hinsehen fehlen entscheidende Komponenten wie ein Monitor, eine vernünftige Garantie oder ein vorinstalliertes, aktiviertes Betriebssystem. Der hier vorliegende shinobee Komplett PC (Artikel #6749) positioniert sich explizit als „Allround/Multimedia Computer“ und wirbt mit einem umfassenden „Rundum-sorglos-Paket“: Neben dem Tower gehören ein 24-Zoll-Full-HD-Monitor, Tastatur, Maus, Windows 11 Pro, Office und Virenschutz zum Lieferumfang – und das alles abgesichert durch 36 Monate Herstellergarantie. Wir haben die technischen Spezifikationen und die Produktbeschreibung detailliert analysiert, um einzuordnen, für wen dieses System 2024/2025 noch eine valide Option darstellt.

Das Herzstück: Intel Core i7-4770 (Haswell) im Jahr 2024

Der Prozessor ist das bestimmende Element jedes PCs. Hier kommt ein Intel Core i7-4770 zum Einsatz. Dieser Chip stammt aus der 4. Core-Generation (Codename „Haswell“, Erscheinungsjahr 2013) und nutzt den Sockel LGA 1150. Auf dem Papier liest sich die Spezifikation auch heute noch respektabel: 4 physische Kerne, 8 Threads (dank Hyper-Threading), Basis-Takt 3,4 GHz und ein Maximal-Turbo von 3,9 GHz. Der TDP liegt bei 84 Watt.

Was bedeutet das in der Praxis? Der i7-4770 war in seiner Zeit ein Leistungsträger für Enthusiasten und High-End-Workstations. Heute muss man die Erwartungen an die Architektur anpassen. Single-Core-Leistung ist der Flaschenhals moderner Anwendungen und des Web-Browsings. Hier liegt der Haswell-Chip etwa auf dem Niveau eines aktuellen Intel Core i3 (12./13. Gen) oder eines AMD Ryzen 3 4100 – also solide Einsteigerklasse. Für Multi-Core-Lasten (Videorendering, Kompilieren, virtuelle Maschinen) bieten die 8 Threads noch immer eine ordentliche Basis, sind aber modernen 6- oder 8-Kern-Prozessoren (die 12+ Threads bieten) deutlich unterlegen.

Fazit CPU: Für klassische Office-Arbeit (Word, Excel, Outlook), E-Mail, Streaming (Netflix, YouTube in 1080p/4K via Hardware-Decoding), Surfen mit vielen Tabs und ältere oder wenig anspruchsvolle Spiele ist der i7-4770 mehr als ausreichend. Wer jedoch aktuelle AAA-Titel in hohen Settings, aufwendiges 4K-Videobearbeitung oder schwere CAD-Arbeit plant, stößt hier an architektonische Grenzen (DDR3-Speicheranbindung, PCIe 3.0, IPC-Defizit zu aktuellen CPUs).

Speichersubsystem: 16 GB DDR3 & Dual-Storage (SSD + HDD)

Ein großes Plus dieses Systems ist der Arbeitsspeicher: 16 GB DDR3-RAM. Viele Gebraucht- oder Budget-Systeme dieser Preisklasse werden oft mit nur 8 GB ausgeliefert. 16 GB sind heute der Sweet Spot für flüssiges Multitasking unter Windows 11. Da das Mainboard (Chipsatz B85/H87/Q87 typical) nur 2x DDR3-Slots bietet, ist eine Aufrüstung auf 32 GB nur durch den Austausch der Module (2x 16 GB) möglich, nicht durch simples Hinzufügen.

Die Speicherstrategie folgt dem bewährten Hybrid-Ansatz:

  1. Primär: 256 GB 2,5-Zoll SATA SSD. Das Betriebssystem (Windows 11 Pro), Treiber und die vorinstallierte Software (Office, GData) residieren hier. Der Vorteil: „Blitzschneller Start“ und kurze Ladezeiten für Programme. SATA-SSDs sind zwar nicht so schnell wie moderne NVMe-M.2-Laufwerke (ca. 500 MB/s vs. 3.500–7.000 MB/s), aber für den Alltagseinsatz subjektiv kaum langsamer spürbar als ein NVMe-Laufwerk.
  2. Sekundär: 500 GB HDD (3,5 Zoll). Ideal für Datensicherungen, Fotoarchive, Videodateien oder Spielebibliotheken, die nicht auf der schnellen SSD Platz finden müssen.

Anschlussseitig bietet das Mainboard (Intel 1150 Chipsatz) intern meist 4x SATA 6Gb/s (davon 2x SATA 3Gb/s). Ein nachträglicher Einbau einer zusätzlichen SSD oder einer größeren HDD ist daher problemlos möglich. Ein M.2-Slot für NVMe ist auf Boards dieser Generation (B85/H87) nicht Standard; ein Nachrüsten schnellerer Speichermedien wäre nur über PCIe-Adapterkarten möglich, was im Alltag aber kaum nötig ist.

Grafik: Intel HD Graphics 4600 – DisplayPort fehlt

Die Grafikeinheit ist in die CPU integriert: Intel HD Graphics 4600 (DirectX 12, OpenGL 4.3/4.4). Sie nutzt den Systemspeicher (Shared Memory). Die Anschlüsse am Mainboard: 1x VGA (D-Sub), 1x HDMI, 1x DVI.

  • Leistung: Ausreichend für Desktop-Betrieb, 4K-Videowiedergabe (H.264/HEVC Decoding wird硬件seitig unterstützt, VP9/HEVC 10-bit teils nur hybrid), Mehrfach-Monitor-Betrieb (bis zu 3 Displays theoretisch, praktisch oft 2 über die vorhandenen Ports) und sehr alte/anspruchslose Spiele (z. B. CS:GO, League of Legends, Minecraft auf niedrigen Settings).
  • Kein Gaming-PC: Für aktuelle 3D-Spiele ist die iGPU ungeeignet.
  • Anschluss-Kritik: Das Fehlen eines DisplayPorts ist für moderne Monitore (höhere Refresh-Rates, FreeSync/G-Sync, Daisy-Chaining) ein Nachteil. Der mitgelieferte 24-Zoll-Monitor wird per VGA, DVI oder HDMI angeschlossen (siehe Monitor-Sektion).

Eine nachträgliche Aufrüstung mit einer dedizierten Grafikkarte ist möglich und einfach: Das Gehäuse (Midi-Tower, ca. 43 cm Tiefe) bietet Platz für Dual-Slot-Karten bis ca. 30–32 cm Länge. Das Netzteil („Super Silent ATX“) muss jedoch auf die erforderlichen PCIe-Stromanschlüsse (6/8-Pin) und Wattzahl geprüft werden. Oft sind in solchen Komplett-PCs Netzteile mit 300–400 Watt verbaut, die nur für Low-Profile- oder Einsteiger-GPUs (z. B. GTX 1650, RX 6400 ohne Stromanschluss) ausreichen. Ein Netzteil-Tausch wäre bei stärkeren Karten Pflicht.

Konnektivität & Gehäuse: Praktisch, aber angestaubt

Das Midi-Tower-Gehäuse (H 40 x B 17 x T 43 cm, Schwarz) bietet Standard-ATX-Formfaktor. Seitenteile sind einzeln abnehmbar (Daumenschrauben meist Standard), was Wartung und Upgrades erleichtert.

Frontanschlüsse (I/O-Panel):

  • 2x USB 3.0 (Typ-A) – Sehr positiv! Viele Systeme dieses Alters bieten nur USB 2.0 vorne. USB 3.0 vorne ist essenziell für schnelle Sticks, externe SSDs oder Dockingstationen.
  • Audio (Klinke Kopfhörer/Mikrofon) – Standard.

Rückseitige Anschlüsse (Mainboard I/O Shield):

  • 4x USB 2.0 – Etwas wenig und langsam für viele Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, Tastatur, Maus, Webcam, Headset-Dongle). Ein USB-Hub ist fast zwingend nötig.
  • 1x Gigabit-LAN (RJ45, 10/100/1000 MBit/s) – Standard, stabil, Wake-on-LAN fähig.
  • 3x Klinke (5.1 Surround Sound, Onboard-Audio, HD Audio Codec z. B. Realtek ALC887/892) – Für analoge Lautsprechersysteme oder Headsets ausreichend.
  • 2x PS/2 (Lila/Grün) – Relikt für alte Tastaturen/Mäuse, heute kaum noch relevant.
  • Video: VGA, HDMI, DVI – Wie oben besprochen.

Netzteil: „Super Silent ATX“. Keine Wattzahlangabe in der Beschreibung. Erfahrungswerte bei shinobee/ähnlichen Anbietern deuten auf 350W bis 450W (oft Marken wie LC Power, HEC, Sirtec OEM) hin. Ausreichend für die Bestückung (i7-4770 84W TDP + iGPU + 2 Laufwerke + Lüfter), aber kein Spielraum für High-End-GPUs. Die „Silent“-Beschreibung wird durch einen temperaturgeregelten Lüfter (PWM/DC) und einen leisen CPU-Kühler (meist Boxed-Kühler oder baugleicher 92mm/120mm Tower-Kühler) unterstützt. Für ein Office/Multimedia-System ist die Akustik in der Regel unauffällig bis sehr leise.

Der Monitor: 24 Zoll Full-HD (Modell unspezifisch)

Ein wesentlicher Werttreiber des Bundles ist der 24-Zoll-LED-TFT (23,5″ sichtbar, 1920×1080).

  • Panel: TN oder VA (IPS bei 250 cd/m² und 1000:1 Kontrast eher unwahrscheinlich, eher VA oder gutes TN). Blickwinkel 170°/160° deuten auf VA oder hochwertiges TN hin.
  • Spezifikationen: 250 cd/m² Helligkeit (Bürostandard), 1000:1 Kontrast (typisch), 5 ms Reaktionszeit (Grau-zu-Grau, für Office/Video ok, für Gaming „Ghosting“ möglich).
  • Features: LED-Backlight (quecksilberfrei, sparsam), HDCP-Support (wichtig für Netflix/Amazon Prime in HD), Stromverbrauch 28W (typisch) / 1W Standby (sehr gut).
  • Ergonomie: Nicht spezifiziert. Bei Bundle-Monitoren meist feststehender Standfuß (keine Höhenverstellung, kein Pivot, kein Schwenk), evtl. nur Neigung (Tilt). VESA-Bohrung (75×75 oder 100×100) oft vorhanden, aber nicht garantiert.
  • Anschluss am Monitor: Meist VGA + HDMI (manchmal DVI). Passt zu den PC-Ausgängen.

Bewertung: Ein solider Standard-Büromonitor. Farbraumabdeckung vermutlich ~95–100% sRGB. Für professionelle Bildbearbeitung (Softproofing, AdobeRGB) ungeeignet, für Office, Web, Video absolut okay.

Peripherie & Software: Der „Ready-to-Go“-Faktor

Hier spielt das Bundle seine Stärke aus. Tastatur & Maus (LC Power Multimedia, Schwarz, optisch, kabelgebunden) sind enthalten. LC Power ist Budget-Marke. Erwartung: Membran-Tastatur (kein Mechanical), Standard-Layout, Multimedia-Tasten (Fn-Kombinationen), Maus mit 1000–1600 DPI optischem Sensor. Funktional, aber keine Premium-Haptik. Für den Sofort-Start perfekt, Enthusiasten tauschen sie eh aus.

Software-Paket (Vorinstalliert & Aktiviert):

  1. Windows 11 Pro 64 Bit: Der Clou. Der i7-4770 wird offiziell von Microsoft nicht für Windows 11 unterstützt (Fehlende TPM 2.0 Hardware-Unterstützung im Chipsatz/CPU, Secure Boot, CPU-Generation). Die Installation erfolgt hier höchstwahrscheinlich via Offline-Workaround (Rufus/RegEdit bei Setup) oder modifiziertem ISO. Wichtiger Hinweis: Microsoft garantiert für nicht unterstützte Hardware keine Sicherheitsupdates, Feature-Updates oder Treiber-Support mehr. Die Beschreibung sagt „komplett mit Treibern installiert und bereits aktiviert“. Die Aktivierung erfolgt vermutlich über einen OEM-Key (Digital License / HWID) oder Volumenlizenz (KMS/MAK). Für den Nutzer bedeutet das: Es läuft jetzt, aber die Zukunftssicherheit (Win 11 24H2, 25H2…) ist ungewiss. Linux (Ubuntu, Mint, Fedora) liefe auf der Hardware nativ und offiziell supportet.
  2. MS Office 2010 Starter (Word/Excel): „Vollversion, kein Abo, unbegrenzt“. Achtung: Office 2010 ist seit Oktober 2020 End-of-Life (EOL). Keine Sicherheitsupdates mehr. Makros, Cloud-Integration (OneDrive/SharePoint modern), neue Dateiformate vollumfänglich? Eingeschränkt. Für private Briefe/Haushaltsbücher ok, für Geschäftskorrespondenz/Compliance nicht empfohlen.
  3. GData Internet Security (1/2 Jahr Updates): Deutscher AV-Hersteller, guter Ruf, hohe Erkennungsraten. Nach 6 Monaten wird kostenpflichtige Verlängerung nötig oder Wechsel zu Windows Defender (in Win 11 integriert, sehr gut geworden).

Garantie & Service: Das stärkste Verkaufsargument

36 Monate Herstellergarantie (shinobee). Das ist außergewöhnlich.

  • Gesetzliche Gewährleistung (Händler): 2 Jahre (Beweislastumkehr nur 1 Jahr).
  • Herstellergarantie (shinobee): 3 Jahre direkt beim Hersteller.
  • Abgedeckt: Hardware-Defekte (Mainboard, CPU, RAM, SSD, HDD, Netzteil, Monitor, Peripherie).
  • Vorteil: Kein Hin- und Herschieben zwischen Händler und Hersteller. Direkter Ansprechpartner.
  • Wichtig: Garantiebedingungen prüfen (Vor-Ort-Austausch? Einsendung? Pixel-Fehler-Klasse beim Monitor? Verschleißteile wie Lüfter/Akku?). Aber selbst bei reiner Bring-in/Einsende-Garantie: 3 Jahre auf ein Komplettsystem mit Monitor ist ein starkes Vertrauenssignal und finanzieller Sicherheitsanker.

Zielgruppen-Analyse: Für wen lohnt sich #6749?

Zielgruppe Eignung Begründung
Senioren / Einsteiger / “Silver Surfer” ⭐⭐⭐⭐⭐ Ideal Alles da, leise, schnell genug (SSD), 3 Jahre Sorgenfrei-Garantie, großes Schriftbild auf 24″, Office/Mail/Banking/Video-Call (Webcam separat nötig!) funktionieren out-of-the-box.
Homeoffice / Verwaltung / Buchhaltung (DATEV, Lexware, SAP GUI) ⭐⭐⭐⭐ Sehr gut 16 GB RAM + SSD + 2 Monitore möglich (HDMI + DVI/VGA) + Win 11 Pro (Domänenjoin, BitLocker, Remote Desktop Host) + 3 Jahre Garantie = Business-tauglich (bis auf Win 11 Support-Unsicherheit).
Schüler / Studenten (Schreiben, Recherche, Lernen) ⭐⭐⭐⭐ Sehr gut Günstig, komplettes Setup, Office Starter für Basics (besser: LibreOffice/OnlyOffice nachinstallieren), leise im Schlafzimmer.
Medienkonsum (Streaming, YouTube, Mediatheken) ⭐⭐⭐⭐ Sehr gut HDCP, HDMI-Ausgang, CPU decodiert H.264/HEVC hardwarebeschleunigt, leiser Betrieb, guter Monitor.
Gamer (AAA, eSports, aktuelle Titel) Nein iGPU zu schwach. CPU limitiert. Netzteil/Mainboard limitieren GPU-Aufrüstung stark.
Content Creator (Video 4K, 3D, RAW-Foto, Streaming) Nein Fehlende CPU-Leistung (Single/Multi), kein NVMe, kein schneller RAM, keine dedizierte GPU, keine Farbtreue Monitor.
Linux-Enthusiasten / Server / HomeLab ⭐⭐⭐⭐ Gut Hardware wird von Kernel 6.x perfekt unterstützt. 16 GB RAM, 2 NICs möglich (PCIe x1 Karte), niedriger Idle-Verbrauch (iGPU), 3 Jahre Garantie auf Hardware. Win 11 Lizenz kann man ignorieren/weiterverkaufen (rechtlich Grauzone bei OEM).

Kritische Würdigung & Offene Punkte (Basierend rein auf Beschreibung)

  1. Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware: Das größte technische Risiko. Funktioniert heute durch Workarounds, aber Microsoft kann per Update (z. B. 24H2) Installationen blockieren oder Funktionen deaktivieren. Empfehlung: Bei Kauf sofort prüfen, ob TPM 2.0 Firmware-Emulation (fTPM) im BIOS aktivierbar ist (bei Haswell meist nicht) oder ob es ein „Win 11 Ready“ BIOS-Update vom Board-Hersteller gibt (unwahrscheinlich). Alternative: Linux Mint / Ubuntu installieren -> Läuft 10 Jahre supportet.
  2. Office 2010 Starter: Veraltet, unsicher, funktional beschnitten (kein Outlook, kein PowerPoint, Werbung im Starter-Menü früher). Handlungsbedarf: Deinstallieren -> LibreOffice (kostenlos, offen, aktuell) oder Microsoft 365 Single / Office 2021/2024 kaufen.
  3. Netzteil-Details fehlen: Wattzahl, Amperage auf 12V-Schiene, Zertifizierung (80+ White/Bronze?), Kabelmanagement (fest/teils modular). Für Upgrade-Planung essenziell.
  4. Monitor-Ergonomie: Fehlende Höhenverstellung zwingt zu Monitorständer/Stapel Bücher für ergonomisches Arbeiten (Oberkante Monitor = Augenhöhe).
  5. USB-Ports hinten: Nur 4x USB 2.0 ist 2024 knapp. USB-Hub (aktiv, mit Netzteil) fest einplanen.
  6. WiFi / Bluetooth: Nicht in der Beschreibung erwähnt. Mainboard (Intel 1150) hat Onboard-WiFi nur bei teuren Z87/H87-Boards mit extra M.2/NGFF-Karte. Wahrscheinlich: Kein WLAN, kein Bluetooth. LAN-Kabel oder USB-WLAN-Stick (am USB 3.0 Frontport!) zwingend nötig.
  7. Webcam / Mikrofon / Lautsprecher: Nicht im Lieferumfang. Für Video-Calls (Teams, Zoom, Skype) separat beschaffen (USB-Webcam, Headset).
  8. SSD-Gesundheit / TBW: 256 GB SATA SSD. Bei Refurbished/Generalüberholt: SMART-Werte (Lebensdauer, TBW) prüfen. Bei Neuware (Lagerware) evtl. Lagerungsschäden (Kondensatoren) möglich, aber 3 Jahre Garantie fängt das ab.

Fazit: Ein ehrliches „Arbeitstier“ mit starker Absicherung

Der shinobee Komplett PC #6749 ist kein modernes High-End-System, und er macht auch nicht den Anschein, eins sein zu wollen. Er ist ein konsequent durchdachtes, ehrliches Büro- und Multimedia-Arbeitstier auf Basis bewährter (aber alter) Technologie.

Die Stärken liegen klar im „Rundum-sorglos-Paket“:

  • Sofort einsatzbereit: Monitor, Input-Devices, OS, Apps, AV – alles da, alles eingerichtet.
  • Ausreichende Performance für 90% der Nutzer: i7-4770 (8 Threads) + 16 GB RAM + SATA SSD = flüssiges Windows 11, schnelles Office, flottes Surfen.
  • Leise & Kompakt: Midi-Tower, Silent-Netzteil, geregelter CPU-Kühler.
  • Herausragende Garantie: 3 Jahre Herstellergarantie auf alles (inkl. Monitor) ist in dieser Preisklasse ein Alleinstellungsmerkmal und minimiert das Restrisiko gebrauchter/älterer Hardware auf nahe Null.

Die Schwächen sind der Architektur geschuldet:

  • Kein offizieller Windows 11 Support (Sicherheitsrisiko langfristig).
  • Kein WLAN/Bluetooth (Standard heute).
  • Limitierte Aufrüstbarkeit (DDR3, PCIe 3.0, kein M.2 NVMe, schwaches NT für GPU).
  • Veraltetes Office-Paket.
  • Monitor-Ergonomie כנראה básisch.

Kaufempfehlung:
Kaufen, wenn: Sie einen zuverlässigen, leisen, sofort fertigen Zweit-PC für Eltern/Großeltern, einen reinen Office-Arbeitsplatz, einen Terminal-Client, einen Linux-Server/Client oder ein reines Medienwiedergabe-Gerät suchen und Wert auf 3 Jahre Garantie ohne Diskussionen legen. Der Preis (nicht genannt, aber implizit „Budget“) muss im Verhältnis zu einem Neubau (z. B. Intel N100/N305 Mini-PC ~150-200€ + Monitor ~100€ + Peripherie ~30€ = ~300-350€ ohne 3 Jahre Herstellergarantie auf Monitor/PC) stehen.

Nicht kaufen, wenn: Sie Gaming-Leistung, zukunftssichere Windows-Updates (offiziell), moderne Anschlüsse (USB-C, DP, WiFi 6, NVMe), hohe Single-Core-Performance oder professionelle Farbdarstellung benötigen. Hier führt an moderner Hardware (AM5 / LGA1700 / N100) kein Weg vorbei.

Der shinobee #6749 ist ein Produkt der Vernunft, nicht der Leidenschaft. Er löst das Problem „Ich brauche einen PC, der einfach funktioniert und mich nicht im Stich lässt“ für einen definierten Nutzungszweck exzellent.